Gambia Teil 3

Ausflug nach ‚Paradise Island‘ und Krankenhausbesuch in Barra

Nachdem wir nun endlich im Besitz von Bargeld sind, können wir unsere geplante Tour durch den ‚Niumi Nationalpark’ zur sog. ‚Jinack Island‘ (auch ‚Paradise Island’ genannt) durchführen. Der Nationalpark soll 1987 errichtet worden sein, insgesamt eine Fläche von 4940 Hektar umfassen und sich neben der sicherförmigen, 700 Meter breiten Insel ‚Jinack’ noch aus einem Gebiet auf dem Festland zusammensetzen. Wald, Dünen, Lagunen und Mangroven sollen das Bild des Reservats bestimmen – wir sind sehr gespannt und voller Vorfreude.

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Gambia Teil 2

Unverhoffter Ausflug nach Banjul

Nachdem wir ein paar entspannte Tage in Mayamba verbracht haben, wird Toni wieder einmal krank: Erkältunssymptome machen sich breit. Influenza? In Afrika bei über 30 Grad? Schwer zu glauben … Den geplanten Beusch des Musikfestivals in Kartong vom 01.02.2019 bis 05.02.2019 können wir jetzt auf jeden Fall vergessen – unsere Freunde und Bekannte müssen ohne uns losgehen. Wir hingegen bleiben in Mayamba und ‚versacken’ dort auf Yayas Grundstück. Es ist verdammt heiß (bis zu 40 Grad Celsius); zudem gibt es kaum Möglichkeiten, sich abzukühlen – unter diesen Bedingungen krankheitsgeplagt in oder vor dem Bus zu verweilen, gehört wirklich nicht zu den schönsten Dingen im Leben! Toni schläft oder trinkt Hibiskustee – Mägdi langweilt sich sich fast zu Tode. Aus lauter Verzweiflung lädt sie sich deutsche Zeitschriften auf ihren ipad – sogar Klatschzeitungen. Wir siechen in der Hitze vor uns hin und warten darauf, dass es Toni endlich besser geht. Nachdem Mägdi Tage später den neuesten Klatsch von Heidi Klum und Co. sowie die neuesten Diät- und Schminktipps bereits auswendig kennt, scheint es Toni allmählich besser zu gehen. Wir wollen Tonis fortgeschrittenen Genesungszustand ausnutzen und nach tagelangem Vor-Sich-Hin-Vegetieren endlich wieder ein paar Ausflüge unternehmen.

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Westafrikas Cashew Baume

Ein Riesenpotenzial wird wenig genutzt

Überall in Senegal und Gambia treffen wir diese großen, sattgrünen Bäume an. Es sind Cashewbäume, von denen später die beliebten Cashewnüsse geerntet werden können.

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Gambia Teil 1

Wiedersehen mit unseren Freunden/ Bekannten aus Berlin

Nach unserem Treffen mit Ricardo in M’Bour geht es am 29.01.2019 weiter nach Gambia. Bis zum 21.02. 2019 sind Freunde und Bekannte von uns dort und wir wollen etwas Zeit mit ihnen verbringen. Doch erst einmal ein paar Eckdaten über Gambia: ‚Die Republic of the Gambia’ breitet sich auf einer Fläche von 11300 Quadratkilometer aus, ist somit der kleinste Staat des afrikanischen Festlandes und wird von etwa zwei Millionen Menschen bewohnt. Die Amtssprache ist Englisch, daneben gibt es als Umgangssprachen noch Mandinka, Wolof, Diola und andere Stammessprachen. Das Land Gambia verläuft nördlich und südlich des gleichnamigen Flusses und wird mit Ausnahme eines kurzen Küstenabschnittes an der Mündung des Flusses in den Atlantischen Ozean vollständig von Senegal umschlossen. Aus mehreren Gründen wird das Nordufer des Landes als das ‚Armenhaus Gambias’ bezeichnet. Der schmale, nur dünn besiedelte Landstreifen ist durch den Gambia River vom Großteil des Landes getrennt – Verdienstmöglichkeiten bietet fast nur die Landwirtschaft. Genau an jenem Nordufer liegend, befindet sich unser Treffpunkt mit unserer Berliner Clique: Mayamba in der Nähe von Barra. Nach einer Fahrt über sandige und staubige Pisten erreichen wir schließlich das Grundstück in Mayamba, welches in Besitz von ‚Yaya’ ist, einem einheimischen Bekannten unserer Freunde. Diese haben es sich bereits in Zelten bzw. im Gästehaus gemütlich gemacht. Die Wiedersehensfreude ist groß, schließlich hat man sich seit über einem halben Jahr nicht mehr gesehen.

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Senegal Teil 3

Treffen mit Ricardo in M’Bour

Nachdem wir uns ausgiebig am ‚Lac Rose’ erholt haben und Toni wieder einigermaßen fit ist, fahren wir weiter nach M’Bour (ca. 85 km südlich von Dakar), um einen Freund von Toni zu treffen, der seit vielen Jahren hier her kommt, um dem europäischen Winter zu entfliehen. M’Bour liegt an der sog. ‚Petite Cote’, dem Küstenabschnitt zwischen Cap Vert bis zum Mündungsgebiet des Saloum im Süden. Die ‚Petite Cote’ stellt das Zentrum des senegalesischen Strandtourismus dar, besonders wegen der geschützten Lage und dem ganzjährig angenehmen Klima – ‚Massentourismus-Alarm‘! Wir übernachten auf dem am Hotel ‚La Ferme de Saly’ angegliederten Campingplatz. Er besteht aus einer Waldfläche inmitten der über 100000 Einwohner großem Stadt, liegt in Strandnähe und stellt zudem das Zuhause eines an der Kette gehalten Pavians dar. In unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Grundstück gibt es außerdem noch zwei kleine Äffchen im Käfig, eine Boa, ein Krokodil, ein Pferd, ein Esel und unzählige Hühner, Puten und sogar Enten. Richtig gut scheint es den Tieren aber leider nicht zu gehen – artgerechte Haltung sieht nun einmal anders aus. Der Strand vor dem Campingplatz hingegen ist wunderschön und das Meer perfekt zum Baden. Es hat die für uns ideale Temperatur und man kann im ruhigen Wasser toll schwimmen.

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Senegal Teil 2

Lac Rose

Nach dem anstrengenden Trip nach Dakar peilen wir den ‚Lac Rose‘ (oder auch ‚Retba-See‘ genannt) an – ein 35 km nordöstlich von Dakar gelegener Salzsee. In unserem Reiseführer ist der ‚Lac Rose‘ als ‚wunderschöner Ort‘ und als ‚ein Muss in Senegal’ beschrieben worden. Er solle aufgrund von Cyanobakterien rosarot schimmern, außerdem so salzhaltig wie das Tote Meer (380g/Liter) und somit sehr gesundheitsförderlich sein. Unsere Erwartungen sind entsprechend hoch.

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